Was passiert, wenn man eine ganz gewöhnliche Mausefalle, ein paar ausgediente CDs, Holzstücke, Faden und jede Menge Heißkleber in die Hände von kreativen Tüftlern legt? Im Physikunterricht der Klasse 8a wurde diese Frage kürzlich eindrucksvoll beantwortet: Es entstehen rasante Mausefallenautos!

Das physikalische Geheimnis hinter den Flitzern

Im Unterricht ging es nicht nur um Bastelspaß, sondern vor allem um pure Physik. Im Mittelpunkt stand die Energieumwandlung:

  • Potenzielle Energie: Wenn die Mausefalle gespannt wird, speichert sie Energie (Spannenergie).
  • Kinetische Energie: Beim Auslösen der Falle zieht der Faden an der Achse, und das Auto setzt sich in Bewegung – die gespeicherte Energie wird in Bewegungsenergie umgewandelt.

Die große Kunst des Projekts bestand darin, Reibung und Verluste so gering wie möglich zu halten. Denn wer es schaffte, möglichst wenig potenzielle Energie in innere Energie (durch Reibung) zu entwerten, dessen Auto rollte am Ende am weitesten.

In der Aula traten die Teams gegeneinander an.

Und der Sieger ist…

Nach packenden Kopf-an-Kopf-Rennen stand das Gewinnerteam fest, dessen Auto allen physikalischen Gesetzen trotzte und den Rekord-Weitweg schaffte. Zur Belohnung gab es für das Siegerteam nicht nur Applaus, sondern auch eine wohlverdiente Runde leckeres Eis, die bei sommerlichen Temperaturen für die perfekte Abkühlung sorgte.

Wir sind schon gespannt, welche Experimente als Nächstes im Physikraum warten.

Die 8a lässt Mausefallenautos rollen!
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner