Das Programm „Hallo Auto“, das von dem ADAC Nordbayern an vielen Schulen durchgeführt wird, ist schon seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil im Jahresplan der SchülerInnen der 5. Jahrgangsstufe an unserer Schule. Es findet bereits in den ersten Schulwochen statt, da unsere Neuankömmlinge das richtige Verhalten im Straßenverkehr schnell erlernen sollen. Schließlich haben einige von ihnen jeden Tag einen langen Schulweg zu bewältigen. Der Schwerpunkt dieser lebensnahen Schulung liegt dabei u.a. auf dem Zusammenhang zwischen Reaktions-, Brems- und Anhalteweg eines PKWs und dem richtigen Anschnallen als Mitfahrer.

So erlebten einige Schülerinnen „Hallo Auto“:

 

Am 11. Oktober 2017 hatte meine Klasse 5c das Projekt „Hallo Auto“. Dieses führten Frau Baumgärtner und Frau Mayer vom ADAC mit uns und den beiden anderen 5. Klassen durch.

 

Es machte uns allen sehr viel Spaß und wir lernten viele Dinge über Autos, wie zum Beispiel dass der Fahrer eines PKWs einige Sekunden zum Bremsen benötigt und somit den Anhalteweg verlängert. Schließlich muss erst das Gehirn den Befehl „Bremsen“ erst an das Bein schicken. Dann erst „bremst“ der Fuß und bis das Auto dann wirklich zum Stehen kommt, dauert eine Weile.

Deshalb lernten wir die wichtige Formel: Reaktions- + Brems- = Anhaltenweg!

Nachdem wir unseren eigenen Anhalteweg nach einem Sprint selbst abgelaufen hatten, setzten wir uns nacheinander – natürlich angeschnallt – mit Frau Mayer in ein Auto. Der PKW wurde von ihr kurz beschleunigt und danach machte sie eine absichtliche Vollbremsung. Mit dem Ruck hatten einige von uns nicht gerechnet.

Deshalb fragten wir uns, was wohl mit einer nicht angeschnallten Person passieren würde. Um das heraus zu finden, setzten wir einen Teddy auf den Beifahrersitz, ohne ihn anzuschnallen, und machten erneut den Test. Dabei konnten wir beobachten, wie er vom Sitz flog und erst an der Windschutzscheibe zum Stoppen kam. Darüber waren wir sehr erschrocken.

 

An diesem Tag haben wir sehr viel gelernt und auch viel Spaß gehabt. Deshalb möchten wir uns im Namen aller 5. Klassen bei Frau Mayer und Frau Baumgärtner und der Schule bedanken, die uns diese Stunden ermöglicht haben.

Johanna, 5c

 

Wir fanden das Projekt sehr spannend. Es wurde uns zum Beispiel auch erklärt, wo man als Fußgänger sicher über die Straße gehen kann. Außerdem durften wir alle selbst eine Vollbremsung im Auto erleben.

Die zwei Stunden gingen viel zu schnell vorbei und wir hoffen, dass wir auch zeigen konnten, dass wir auch schon vieles wussten.

Maren, 5c

 

Bei „Hallo Auto“ habe ich erfahren, wie gefährlich es ist, nicht angeschnallt im Auto zu sitzen. Wir durften außerdem angeschnallt eine Vollbremsung erleben. Auch sollten wir schätzen, wo das Auto nach einer Bremsung mit 50 km/h zum Stehen kommt. Die meisten lagen ganz schön daneben.

Hannah, 5c

 

 

Besonders die Demonstrationsfahrt im bremsenden PKW stellte für viele Schüler das Highlight der insgesamt kurzweiligen und schülergerecht aufbereiteten Veranstaltung zur Verkehrserziehung dar. Dabei erfuhren die Fünftklässler am eigenen Leib und bei der Beobachtung ihrer Mitschüler, dass ein Sitzen im Kindersitz bis zu einer Körpergröße von 1,50 m die sinnvollste Entscheidung darstellt und auch die kürzeste Strecke nicht ohne angelegten Sicherheitsgurt zurückgelegt werden sollte. Die Folgen, die bei Missachtung dieser Regeln auftreten können, wurden den Schülern von den pädagogisch geschulten Moderatoren auch nochmals eindrucksvoll an einem lebensgroßen Teddybären gezeigt.

 

Am Ende blieb auch noch Zeit für ein Klassenfoto und es gab für jeden Teilnehmer eine Urkunde sowie einen kurzen Fragebogen zum Überprüfen des neu Gelernten.

B. Michelbach