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Johannes-Hartung-Realschule ist „Umweltschule in Europa“

Im Dezember wurde die Johannes-Hartung-Realschule als „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“für das Schuljahr 2014/15 ausgezeichnet. Diesen Titel erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Fachjury präsentieren.
Durch unser erstes Projekt wurden Schüler angeregt, alltägliche Wege mit dem Rad zurückzulegen und so einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten: Mehrere Klassen nahmen an der „Klimatour“ des Verkehrsclub Deutschland teil. Die Schüler sammelten ihre mit dem Rad gefahrenen Kilometer und reichten diese wöchentlich auf einer Internetseite ein. Hier wurden sie zu einer virtuellen Fahrradtour durch Deutschland zusammengefügt. Dabei mussten insgesamt 2641 km zurücklegt werden.
Bereits seit 2011 werden die Schüler der 5. Klassen angeregt im „Radlbus“ zur Schule zu fahren. Sie werden am Beginn des Schuljahres von erwachsenen „Radlscouts“ auf ihrem neuen Schulweg begleitet.

In einem zweiten Projekt konnten sich unsere Schüler mit biologischer Vielfalt rund um die Apfelbäume auf der Schulwiese auseinandersetzen. Eigene Untersuchungen zur Entwicklung der Bäume, Nahrungsketten und Herkunft von Äpfeln im örtlichen Handel wurden durch den Schwerpunkt „bestäubende Insekten“ ergänzt.
Der Bienenstock eines Schülers stand den ganzen Sommer über auf dem Schulgelände.
Damit auch nach der Apfelblüte noch Nektar und Pollen als Nahrung zur Verfügung standen, wurde ein Teil der Schulwiese nicht gemäht. Bei einem Vergleich der Anzahl der Blütenpflanzen und Arten mit der gemähten Fläche wurde klar, dass selbst kleine Blumeninseln für Insekten eine große Bedeutung haben.