Wirtschaftswissenschaften

Betriebserkundungen im Fach BWR

In jedem Schuljahr wählen viele Schülerinnen und Schüler das Wahlpflichtfach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen. Nur wenige von ihnen verfügen allerdings über eigene Erfahrungen in einem Unternehmen, z.B. das der Eltern. Betriebliche Abläufe, organisatorische Strukturen, aber auch berufliche Möglichkeiten und Anforderungen können sich viele der Jugendlichen nur schwer vorstellen.

Es ist deshalb äußerst wichtig, das theoretische Schulwissen mit der realen Unternehmenswelt abzugleichen. Betriebserkundungen, bereits in der 7. oder 8. Klasse durchgeführt, sind dazu das geeignete Mittel und tragen zu Motivation für dieses Fach bei. Bei der Erkundung erfahren die Schülerinnen und Schüler wie Unternehmen funktionieren, wie Menschen arbeiten, Technik abläuft und Produkte oder Dienstleistungen entstehen.

In der 9. Jahrgangsstufe dienen Betriebserkundungen vor allem der beruflichen Orienientierung.

Ein Besuch bei ADAPT Elektronik mit der Klasse 8b

Bild1Bereits im zweiten Schuljahr beschäftigen wir uns in dem Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen theoretisch mit dem Geschehen in einem Fertigungsunternehmen und buchen die entsprechenden Vorgänge. Nun wollten wir, die Klasse 8b, auch die Realität kennen lernen.

Dazu durften wir die Firma ADAPT Elektronik in Großheubach besuchen. Um einen Einblick zu erhalten, sahen wir zunächst einen Film über das Unternehmen. Anschließend führten uns Herr Schneider und drei Auszubildende durch das Firmengelände und erklärten uns die einzelnen Bereiche.

In verschiedenen Abteilungen, z.B. Verwaltung, Produktion und Lager durften wir Eindrücke sammeln. Bild2Wir haben erfahren, dass die Firma ADAPT Elektronik sich mit der Entwicklung und Produktion von steckbaren Verbindungssystemen mit Rundkabeln, Einzellitzen oder Flachbandkabeln für Computer, Autos, medizinische Geräte und sonstiger Technik beschäftigt.

 

Die Exkursion war sehr lehrreich. Nun können wir uns ein Unternehmen im BWR-Unterricht viel besser vorstellen.

Vielen Dank an Herrn Schneider und sein Team.

Erik Dering, David Hornich